BZ: Atomgegner klagen gegen die Stadt

aus der BZ: http://linksunten.indymedia.org/de/node/54106

Demonstranten finden Auflagen überzogen.

Die Demonstranten, die bis Dezember 2011 mehr als ein Jahr lang jeden Montagabend in der Innenstadt gegen Atomkraft demonstriert haben, klagen vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt. Dies hat Rechtsanwältin Katja Barth von der Kanzlei Huber & Kollegen bestätigt. Als Kläger tritt stellvertretend für die Gruppe der Demonstrant Klaus Schramm auf. Die Gruppe wehrt sich gegen Auflagen, die das Amt für öffentliche Ordnung den Protestierenden gemacht hat, und will für künftige Demonstrationen Klarheit haben. Denn: “Von den Montagsatomprotesten ging niemals eine Gefahr aus”, sagt Schramm.

Zu den “überzogenen Auflagen” (Barth) gehört laut der Anwältin erstens das Verbot, auf Trommeln und anderen Musikinstrumenten zu spielen oder diese mitzuführen. Zweitens das Verbot, Lautsprecher oder Megaphone zu verwenden (außer für Ordnungsdurchsagen). Drittens die Auflage, in der Gerberau fünf Meter Fahrbahn frei zu lassen. Und viertens das Verbot, den Zugang zu und die Sicht auf Schaufenster durch Transparente zu verhindern. “Eine Versammlung kann nicht gewährleisten, dass die Sicht auf Schaufenster durchgehend frei ist”, findet Anwältin Katja Barth. “Das geht zu weit.” Auch das Verbot von Megaphondurchsagen sei ein “unzulänglicher Eingriff in die Versammlungsfreiheit”. Man könne allenfalls die Lautstärke begrenzen.

Die Anti-Atom-Gruppe hatte beim Ordnungsamt Widerspruch eingelegt
Barth stört sich auch daran, dass das bloße Mitnehmen von Trommeln untersagt worden sei, und weist darauf hin, dass 2010 – bevor die Instrumente der Trommelgruppe Sambasta beim deutsch-französischen Gipfeltreffen im Dezember 2010 beschlagnahmt worden waren – Trommeln kein Problem gewesen seien. Inzwischen haben die Sambastas die Instrumente zurückbekommen (die BZ berichtete). Die aus Blechbüchsen gebastelten Trommeln der Anti-Atom-Gruppe seien von der Lautstärke her gar nicht mit jenen der Sambastas zu vergleichen, sagt Barth. Es gebe zudem eine landgerichtliche Rechtsprechung, derzufolge den Betroffenen differenziert erklärt werden müsse, was genau zu laut sei. Und die Gerberau sei an manchen Stellen gar keine fünf Meter breit – “diese Auflage ist deshalb faktisch gar nicht umsetzbar”.

Ein Termin für eine Verhandlung steht noch nicht fest. Die Anti-Atom-Demonstranten hatten gegen die Auflagen des Amts für öffentliche Ordnung Widerspruch eingelegt, das Amt hatte den Widerspruch an das Regierungspräsidium (RP) weitergereicht. Da der Fall zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktuell war, fällte das RP keine Entscheidung. Die stets bei der Ordnungsbehörde regulär angemeldeten Montagsdemos der Atomkraftgegner hatten vor allem nach der Katastrophe im japanischen Fukushima großen Zulauf. Zuletzt war die Zahl der Demonstranten aber stark geschrumpft, so dass die Gruppe die Demos Ende 2011 einstellte. Sie wolle aber weiterhin aktiv sein, allerdings in anderer Form, kündigte Gruppenmitglied Elke Brandes an.

demo gegen Rechts

am Freitag den 9.12. waren wir im Radio zum Interview:

http://rdl.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15252:Jahr_der_staedtischen_Repression_fuer_Freiburger_Sambastas&catid=236&Itemid=201

Anhören (Länge: 14.43 min) 


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am Samstag auf der Demo gegen rechte Gewalt

hier eine kurze Erwähnung als “autonome Sambaband”

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/demo-gegen-rassismus-und-rechte-gewalt

10.12.2011

Demo gegen Rechts

wir wollten folgenden Redebeitrag unterbringen:

 

Dieter (salomon), Harry (hochuli) und (walter) Ruby (-samen) – Wo seid ihr?
Diese Zeilen gehören euch:
Heute setzen wir erneut ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt. Nicht nur heute, wir tun das jeden Tag und dies vor allem auch gegen alltägliche und strukturelle Gewalt. Wenn eine Stadtpolitik, lieber Dieter – lieber Ruby , systematisch sozial schwache Menschen ausgrenzt – sich an der aktuellen Abschiebe- und Asylpraxis beteiligt – alternative Wohn- und Lebensformen mit Polizeigewalt verdrängt – wie kann man da nicht von Sozialrassismus sprechen?    -  _______ -
 ”Freiburg ist so teuer, weil es  attrakiv  ist, sorry, das ist eben Marktwirtschaft” 
 
 ein Zitat von Ihnen lieber Dieter
 
 Ausgrenzung auch aufgrund des marktwirtschaftlichen Wertes jedes einzelnen Menschen 
 
 und wer da nicht mitkommt, soll gehen” (**1) – Sinngemäß sind das sind Ihre Worte! – _________ -
Wie können sie da – heutehier sein – ohne Rot zu werden? 
Schön das sie glauben hier und heute ein Zeichen zu setzen – _____ – dafür unseren Dank – und – für all die anderen Tage an denen sie; lieber Harry, lieber Dieter, lieber Ruby,     Minderheiten, Randgruppen, Andersdenkenden und Anderslebenden  -      zeigen was sie unter Recht und Ordnung verstehen, wo sie den Nährboden setzen für das wogegen sie heute hier stehen,___ für all diese anderen Tage – Schämen sie sich.

 

**1 http://linksunten.indymedia.org/de/comment/reply/49683

Das komplette Zitat lautet: “Freiburg ist so teuer, weil es attrakiv  ist, sorry, das ist eben Marktwirtschaft” und war in der Badischen  Zeitung vom 18.April 2011 zu lesen

RDL: die Demolierung von Bauwägen und Sambatrommeln kein Thema des GR?

Der in dem RDL Interview benannte Brief an die Gemeinderäte und den OB Sambasta – entschädigung entschuldigung

Sehr geehrte Gemeinderät_innen,
Herr Salomon,
Herr Neideck
Wie sie bereits Wissen dürften, haben wir unsere Trommeln zurück bekommen.
In diesem Punkte haben wir in einem wesentlichen Punkt der Klage gegen das Amt für
öffentliche Ordnung bereits recht bekommen.
In Anlehnung an die Drohungen aus den Gesprächen mit Herrn Rubsamen möchten wir
Ihnen hiermit anbieten gegen eine Zahlung von 2 Euro pro Beschlagnahme und Tag*1 der
Beschlagnahme auf Zivilrechtliche Ansprüche / Schadenersatz gegenüber der Stadt zu
verzichten.
Die Trommeln wiesen zum Teil erhebliche Beschädigungen an den Fellen und Spannringen
auf (was einem Totalschaden gleichkommt). Beschädigungen wie sie durch unsachgemäßen
Transport oder Lagerung entstehen.
Die Schäden wurden von Frau Sester / AfÖ bei Ihrer Rückgabe teils Dokumentiert.
Gebühren die durch unsere berechtigten Beschwerden entstanden sind – also
Demonstrationen, Theateraktionen, Postkartenaktionen und unzählige Gespräche – stellen
wir natürlich nicht in Rechnung. Wir betrachten dies als Beitrag zum politischen
Meinungsbildungsprozess. *2
Unser Verzicht auf Schadenersatz bezieht sich auf 11 Monate die wir ohne unsere
Instrumente waren und den daraus resultierenden materiellen und immateriellen Nachteilen:
unter anderem wegen Mangel an Instrumenten nicht stattfindende Workshops und
Fortbildungen, Beschaffung von Leihinstrumenten und deren Transport, Neuanschaffungen
und teils erhebliche Beschädigungen der zurück gegebenen Instrumente.
Ihnen wie uns bleibt damit ein weiteres kostenintensives Verfahren erspart.
Wir hoffen, dass Sie mit diesem Vorschlag einverstanden sind und freuen uns auf Ihre
Antwort.
mit besten Grüßen
XXX
Für Sambasta

*1 Herr Rubsamen drohte uns mehrfach Gebühren in dieser Höhe an, hat es jedoch bis zuletzt
unterlassen überhaupt anfechtbare Bescheide auszustellen – und uns damit wissentlich jeden
Rechtsmittels beraubt.
*2 Im Gegensatz zu Herrn Rubsamen kämen wir auch nicht auf die Idee mit Einsatzkosten zu
drohen. (so geschehen in den Gesprächen oder in Begründungen zu diversen Gerichtsschriftstücken)
Vergleichbar den Polizeikosten die wir hätten zahlen sollen obwohl Herrn Rubsamen bereits im
Dezember ein Brief vor der Polizeidirektion vorlag, indem explizit auf diese Kosten gegenüber der
Stadt verzichtet wird.

Ordnungsamtleiter Rubsamen ist vorneweg dabei , wenn es darum geht, mit rechtswidrigen Methoden Wagenbewohnerinnen oder Sambagruppen das Leben in Freiburg schwer zu machen.
Wenn aus seiner Obhut dann die rechtswidrig beschlagnahmten Objekte beschädigt zurück kommen, sollte eigentlcih die Gemeinderäte mal über die Zustände im Amt nachforschen .
Oder doch nicht ? Fragen an Maria Viethen (Grüne)

Anhören (Länge: 3.12 min) 

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Südblockade 2.0

Ein schönes Video von dem Graswurzel Medienkollektiv zu den Protesten Rund um den Castortransport durch Süddeutschland mit unschönen Szenen, wo Sambaspieler_Innen von Polizeihunden angegriffen werden.

25.11.2011 Aufgrund der Information, dass der Castor-Transport nicht wie vorerst angenommen über Berg gen Gorleben rollen würde, versammelten sich die Teilnehmer_innen der Südblockade spontan vor dem Dom zu Speyer am Freitagmorgen. Hier hielten sie eine Mahnwache, um von diesem Punkt aus strategisch geschickt die Castor-Transportstrecke zu erreichen, um ihre Blockade durchzuführen.

RDL: Beschlagnahmte Trommeln wieder frei – erneute juristsische Niederlage für Freiburger Ordnungsamt

Beschlagnahmte Trommeln wieder frei – erneute juristische Niederlage für Freiburger Ordnungsamt

Fast ein Jahr lang waren sie beschlagnahmt. Die Trommeln der politischen Freiburger Sambaband Sambastas. Beim Deutsch- Französischen Gipfel waren sie ihnen von der Polizei entwendet worden. Es war von Körperverletzung durch Musik die Rede… Jetzt am 31. Oktober 2011 um 9 Uhr durften sie die beschlagnahmten Trommeln wieder abholen. Nach den Grund fragen wir jetzt Rechtsanwältin Katja Barth die die Sambastas juristisch unterstützt hatte. Der Sofortvollzug von Beschlagnahmungen dürfte schwerer werden. Es bleibt die Frage ob Trommeln als Ausdruck der Meinungsäußerung auf Versammlungen verboten werden kann.
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Kurzversion: Anhören (Länge: 6.46 min) 

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“We got them back!”

Eindrücke der Rückgabe beschlagnahmter Instrumente der Trommelgruppe Sam¡Basta!

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viele weitere Beiträge zum Konflikt gibt es unter dem Tag Sambasta

Einstiegsworkshop am Dienstag 1.11. – 17h KTs

am 1.11. findet wieder ein Einstiegsworkshop für Neulinge und Interessierte statt. Diesemal mit einer Menge neuer alter Instrumente. Weit mehr als ein Dutzend, die wir quasi extra wieder bekommen.

Termin ist der 1.11. – 17h in der KTS – bisserl was zu trinken und zu Essen mitbringen kann nicht schaden, ansonsten ist außer Neugierde nichts weiter von Nöten.
Der Workshop ist für euch Kostenlos.

Wir freuen uns auf euch.

Einstiegsworkshop 1.11.2011 KTS

Flyer

BZ : STADT GIBT BESCHLAGNAHMTE INSTRUMENTE HERAUS

STADT GIBT BESCHLAGNAHMTE INSTRUMENTE HERAUS

“Sambastas” erhalten Trommeln wieder

Vor elf Monaten wurden 13 Trommeln der alternative Trommelgruppe “Sambastas”
beschlagnahmt – nun muss die Stadtverwaltung Freiburg sie gebührenfrei wieder
herausgeben.


<http://ais.badische-zeitung.de/piece/03/0d/38/a7/51198119.jpg>

Die Rythmusgruppe „Sambasta“ ist regelmäßig bei Demos in Freiburg dabei
(Archivbild). Foto: Thomas Kunz

Am Montag soll die Trommelgruppe “Sambastas” ihre 13 von der Stadtverwaltung
beschlagnahmten Trommeln zurückerhalten – ohne dafür eine Gebühr von je 50 Euro
zu zahlen. Die Polizei hatte die Instrumente vor elf Monaten beim
deutsch-französischen Gipfel beschlagnahmt: Verdacht auf Körperverletzung wegen
gemessenen 103 Dezibel.
Neue rechtliche Lage

Während das Verwaltungsgericht Freiburg das Vorgehen von Polizei und
Stadtverwaltung als korrekt beurteilte, hat sich die Lage nun geändert. Das
hängt damit zusammen, dass der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg Mitte
Oktober entschieden hatte, die Verwaltung müsse Wagen der Wagenburg “Kommando
Rhino”, die nach einer missglückten Besetzung in Zähringen beschlagnahmt wurden,
erstmal herausgeben. Die Rechtsanwältin der “Sambastas”, Katja Barth, hatte
daraufhin auf die Herausgabe der Instrumente gepocht, da die Entscheidung des
Verwaltungsgerichtshofs auch auf die Trommeln anzuwenden sei. Die
Stadtverwaltung hat dem nun zugestimmt und will die Instrumente heute
herausgeben. Die grundsätzliche Frage, ob es zulässig ist, bei Versammlungen das
Trommeln zu verbieten, ist allerdings noch offen.

Fudder: Sambasta hat seine Trommeln wieder

http://fudder.de/artikel/2011/10/31/sambasta-hat-seine-trommeln-wieder/

Sambasta hat seine Trommeln wieder

Montagmorgen, 10 Uhr. Vor dem Amt für Öffentliche Ordnung steht Sambasta und trommelt – viel lauter, als in den vergangenen Monaten. Denn die Protesttrommler haben heute die Trommeln zurückbekommen, die beim deutsch-französischen Gipfel im Dezember 2010 beschlagnahmt worden waren – und zwar ohne die von der Stadt geforderte Kaution zahlen zu müssen. Warum die Trommelaffäre diese überraschende Wendung genommen hat:

Fast elf Monate lang wurde mit Ersatztrommeln Krach gemacht, jetzt hat Sambasta seine Instrumente wieder. “Für uns kam die Rückgabe ziemlich überraschend”, sagt Sambasta-Mitglied Franz. Am vergangenen Freitag hatte die Trommelgruppe erfahren, dass die Trommeln ab Montag beim Amt für Öffentliche Ordnung ohne Zahlung der Kaution abgeholt werden könnten. Heute morgen haben die Sambastas das getan und danach mit einem Plakat “This is what democracy looks like” einige Minuten vor dem Amt gestanden und getrommelt.

Elf Monate hatte das Amt für öffentliche Ordnung die Trommeln einbehalten, nachdem sie von Beamten des Amts beim deutsch-französischen Gipfel im Dezember 2010 beschlagnahmt worden waren. Der Grund für die Meinungsänderung der Stadt ist eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim von Mitte des Monats in einer anderen Sache aus Freiburg, bei der ebenfalls Beamte des Amts für öffentliche Ordnung eine Beschlagnahme durchgeführt hatten. Beamte hatten Wagen des Kommando Rhino bei einer mißlungenen Besetzung eines Grundstücks an der Zähringer Straße im August beschlagnahmt. Der VGH entschied, dass die Wagen herausgegeben werden müssten, obwohl der Rechtstreit über die Rechtmäßigkeit der Maßnahme noch andauere.

Bei den Wagen hatten Beamte des Amts für öffentliche Ordnung die Beschlagnahme vor Ort mündlich veranlasst – das sei nicht ausreichend geweisen, bemängelte das Gericht. “Die Wagen wurden auf Maßnahme des Amt für öffentliche Ordnung beschlagnahmt. Die Polizei darf das mündlich tun, ein Amt darf das allerdings nicht machen”, sagt Toni Klein, Pressesprecher der Stadt Freiburg. Auch bei den Trommeln der Sambastas seien es Beamte des Amt für öffentliche Ordnung gewesen, die die Beschlagnahme durchgeführt hätten – ebenfalls nur mündlich.

Nach einem Appell der Anwältin der Sambastas, Katja Barth, hat die Stadt sich nach erneuter Prüfung der Sachlage nach dem Urteil habe die Stadt sich dazu entschieden, die Trommeln nun zurückzugeben. Es sei zu erwarten, dass das untergeordnete Verwaltungsgericht, das die Sambastas in dem Fall schon angerufen haben, genau so entscheiden würde wie der VGH, so Klein. Die eigentliche Sachfrage - ob Trommeln im Rahmen einer Demonstration von der Versammlungsfreiheit gedeckt sei – sei jedoch weiterhin noch offen. “Der VGH hat nicht in Sachen Rechtmäßigkeit entschieden, sondern nur über diese Formalie.”

Sambasta zumindest ist erstmal froh, seine Trommeln zurück zu haben: “Wir freuen uns natürlich, dass wir die Trommeln endlich wieder haben”, sagt Sambasta-Mitglied Franz. “Außerdem finden wir es auch angenehm, dass ein Gericht das bestätigt hat, was uns und vielen anderen Menschen in Freiburg offensichtlich war, nämlich dass es nicht angehen kann, dass unsere Trommeln unter so einer willkürlichen Gebührendorderung zurückbehalten wurden.” Die Beschlagnahme und der lange Einbehalt der Trommeln sei ein willkürlicher Akt gewesen, der das Ziel habe, Sambasta ruhig zu stellen. “Die Stadt hat angegeben, dass wir ja schließlich ‘einschlägig bekannt’ seien.” Franz sieht das Vorgehen der Stadt gegen seine Trommelgruppe als ein Indiz von vielen, dass die Stadt alternative Lebensformen am liebsten aus der Stadt verbannen wolle. “Die Green City lässt sich viel besser vermarkten, wenn es Räume wie die KTS, G19, Kommando Rhino oder Sambasta nicht gibt.”

Den beschlagnahmten Trommeln sei die Aufbewahrung im Amt für öffentliche Ordnung nicht gut bekommen. Franz gibt an, dass die 13 Trommeln Dellen und Macken an den Fellen bekommen hätten; ein Fell sei zudem beschädigt und müsse wahrscheinlich repariert werden. Die Gruppe dokumentiere die Beschädigungen jetzt und überlege, wie weiter vorgegangen werden soll. Für Dienstag, 1. November 2011, zumindest, lädt Sambasta alle Interessierte zu einem Trommelworkshop in die KTS ein. “Jetzt haben wir ja endlich wieder Instrumente für alle.”

RDL: Recht auf Stadt Demo mit – freigelassenen- Sambasta-Trommeln!!!!

http://rdl.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14843:recht-auf-stadt-demo-mit-rueckgegebenen-samabsta-trommeln&catid=467:nc&Itemid=201

Nun muss der unsägliche Walter Rubsamen, SPD-Ordnungsamtchef doch klein bei geben. Wie uns die RAin von Sambastas  und Rhino, Katja Barth mittteilte, hat die Entscheidung des VGH Mannheim gegen die, die grundrechtsverletzenden Behörden deckende Blokade-Politik des VG Freiburg bei den Rhino- Wagen den Stein ins Rollen gebracht.
Ohne jede Kosten bekommen morgen die Sambastas, die Ihnen von der Polizei beim Deutsch-Französischen Gipfel geraubten Sambatrommeln um 12:45 Uhr wieder zurück.

Das miese, abgekartete Spiel zwischen  Freiburger Ordnungsamt  als Polizeibehörde und Polizei , die den Sambastas Körperverletzungsverfahren reindrücken wollten, findet damit nach knapp einem Jahr ein Ende.
Schon im Frühsommer hatte die Staatsanwaltschaft Freiburg  die dubiosen,  mittels polizeilichen Messgerät “belegten”Körperverletzungsanzeigen der Polizeidirektion Freiburg zum Ersticken gebracht.
Jetzt muss auch die Stadt Freiburg Ihren unsäglichen Ordnungsamtchef bei einem weiterem Rechtsbruch zurückpfeifen. Der wollte um jeden Preis  eine Aufbewahrungsgebühr abkassieren, trotz erkennbar rechtwdriger Beschlagnahme durch die Polizei!

Getrommelt wird dafür -  mit den freigegeben Trommeln – anschließend wohl schon gleich auf der Recht auf Stadt Demo ab 14 Uhr Bertholdsbrunnen.
Vorausgesetzt  natürlich, die Stadtverwaltung muss nicht wieder unsachgemässe Behandlung fremden Eigentuims eingestehen. Die Wagen von Rhino jedenfalls waren beschädigt.

zur Geschichte des Kampfes der Polizei und der  Stadt Freiburg gegen die Sambasta

kmm 28.10.11 UPDATE: Die Sambastas haben sich nun doch entschlossen, erst am Montag um 9 Uhr den Rausgabe beim Ordnungsamtchef zu reklamieren – der wohl wiederkneifen dürfte und seine Frau S. vorschicken wird. Auf der Demo wurde dennoch kräftig getrommelt!Mehr am Montag in Punkt 12 hier einige Bilder